Historie

 

Die Vereinsgeschichte der Ruder-Vereinigung Bille v. 1896 e.V           
 


1896

gründeten an der Bille in Rothenburgsort einige junge Männer den "Biller Ruderclub Palmyra", zeitgleich mit mit der Arbeiterruderbewegung , dem norddeutschen Rudererbund( NRB ).

 

1897

"Ruderclub Victoria" schließt sich dem "BRC Palmyra" an, bringt eine 10er Rudergig mit und bessert den bescheidenen Bootsbestand auf.

 

1904

Gründung des "RC Concurrent"

 
 

1905

Beitritt der Billle-Rudervereine in den NRB. Auflösung der starken "Rudervereinigung der Billevereine", die in der Blütezeit 17 Rudervereine an der Bille verband.

 

1921

Nach 25 Jahren erfuhr der NRB und damit die Arbeiter-Ruderbewegung jetzt auch offizielle Anerkennung der Stadt Hamburg durch erstmalige Aussetzung des "Preises des Hohen Senats de freien und Hansestadt Hamburg" für das Hauptrennen der Jubiläumsregatta im 6er Gig. Erster Sieger: "BRC Palmyra", der auch die Rennen 1922 und 1923 gewann und somit nach den geforderten 3 Siegen in Folge den Senatspreis endgültig übernehmen konnte.

 
 

1928

In seiner besten Zeit leistete sich der "BRC Palmyra" jetzt ein schnuckeliges Bootshaus am Billekanal mit stattlichem Bootsmaterial. Vorher wurden im Laufe der Zeit nacheinander eher provisorisch fünf Bootsschuppen angemietet. Die Boote wurden größtenteils im Verein gebaut, da sich unter den Mitgliedern einige gute Bootsbauer befanden: Meister Herrmann Haselau und zwei seiner Lehrlinge, Otto Tröbs und Werner Kruse. Die Qualität und die Erfolge dieser Boote führte dazu, daß bei "BRC Palmyra" auch für andere Vereine Boote gebaut wurden.

 

1939

Der "BRC Palmyra" hatte seine größten sportlichen Erfolge vor dem 2. Weltkrieg: 170 Siege, 8 Meisterschaften, 6 Senatspreise und Siege beim damals hart umkämpften "Rama-Preis". In diese Zeit hatte auch der "RC Concurrent" beachtliche  Erfolge zu verzeichnen, vor allem in der leichteren Werry-Klasse mit 4 Meisterschaften.

 
 

1944

Verheerende Luftangriffe auf die Stadtteile Rothenburgsort und Hamm vernichteten 12 Bootshäuser an der Bille und das gesamte Bootsmaterial. Wesentlich schlimmer war die Vernichtung von Menschenleben und somit der sozialen Basis der Vereine durch die völlige Zerstörung der vormals dichtesten besiedelten Wohngebiete Hamburgs.

 
 

1945

Auf Initiative des ehemaligen Vorsitzenden Henry Weissin treffen sich Mitglieder des "BRC Palmyra" im Wartesaal des Hauptbahnhofs, um über das weitere Vorgehen zu beraten. H.Weissin, Hein Tiede, W. Rathjens, J. Schaa und A. Hampe beschließen, eine Neuanfang zu versuchen.

 
 




1946

Es gibt wieder Ruderbetrieb an der Bille, doch von ehemals 12 aktiven Rudervereinen schaffen nur 4 einen neuen Start: "Biller Ruderclub v. 1883", "Hammerdeicher Ruderverein", "RC Concurrent" und "BRC Palmyra". Der erste Ruderbetrieb begann mit geliehenen Booten, aber bald wurden der eigene Bootsbau mit der bewährten Mannschaft wieder aufgenommen und zwei Boote, eine 4er und eine 6er Werry, kurzfristig fertiggestellt. In dieser Zeit war der "BRC Palmyra" Gastgeber des "Altonaer Ruderclubs Phönix", der erst 1956 wieder ein eigenes Bootshaus hatte.

 
 

1955

Wieder Erfolge im Rudersport durch die Initiative des HSB und NRB, das Rollsitzrudern zu fördern. Daraufhin wurden in diesem Jahr ein Rollsitz - Gig - Vierer beschafft. Hiermit siegte die junge ehemalige Werry-Mannschaft( E.Teichert, M.Best, G. Madaus, J.Wist) durch alle Klassen, bis zur Senatsklasse.

 
 

1956

60 Jahre "BRC Palmyra" wurden mit einem Ball im Gewerkschaftshaus groß gefeiert. Mit dabei die große Prominenz vom Sport und die Vertreter der Hansestadt Hamburg wie Georg Frank (HSB), Willi Pezzold (NRB) und Walter Krull (Sportamt). Die 50-Jahrfeier konnte wegen der Kriegs- und Nachkriegszeit nicht stattfinden.

 
 

1957

Das erste Seniorenrennen des NRB mit Rollsitzbooten auf der Alster gewann der BRC-Palmyra. Es gewann die bewährte Mannschaft, jedoch wurde es nicht als Meisterschaftsrennen gewertet.

 
 

1960

Die Stadt will das Bootshausgrundstück des "BRC Palmyra" am Großmannplatz anderweitig verwenden. Gleiches widerfuhr dem "RC Concurrent". Die Stadt bietet ein schönes Ersatzgrundstück Bei der Grünen Brücke an mit dem Wunsch, daß sich beide Ruderclubs vereinigen. Eine große neue Aufgabe stand bevor.

 
 

1965

Das neue Bootshaus an der Grünen Brücke ist fertiggestellt. Es gibt Diskussionen um die gemeinsame Namensgebung. Ein traditionsreicher Name war allein nicht durchzusetzen. So einigte man sich auf "Rudervereinigung Bille von 1896". Erster Vorsitzender wurde H. Tiede, zweiter O. Beutin.

 
 

1970

Der "ARV Phönix" schließt sich der "RV Bille" an und kehrt so zu seinem ehemaligen Gastgeber zurück. Das bedeutete eine Verstärkung mit guten Ruderern und eine Aufstockung des Bootsmaterials.

 
 


1975

Der neue Standort und das großzügige Bootshaus bewähren sich. Der Ortswechsel und die Vereinigung erweisen sich als Vorteil. Große Aktivitäten vor allem in der Jugendarbeit unter dem Trainer Herbert Heinatz waren das Resultat. Gute Ergebnisse beim "Georg-Frank-Preis" und im Bundesentscheid folgten.

 
 

1988

In dieser Zeit werden die Trainingsbedingungen im Bootshaus verbessert, neue sanitäre Anlagengeschaffen, jetzt auch Dusch- und Umkleidekabinen für Frauen.
Besonders etabliert sich der Nebensport Tischtennis mit großen Erfolgen.
Seit nun mehr als 10 Jahren ist die Kanusportabteilung des ARV-Vorwärts Gast bei der RV Bille und bereichert das sportliche Angebot an der Grünen Brücke.

 
 

 

 

1995

        Neben Tischtennis hat sich bei der RV Bille im Trend der Zeit Das Sportangebot erweitert. Unter der Leitung des Trainers Wolf Anschütz stehen jetzt auch Aerobics, Rücken-GYM, Stretching und BodyFit auf dem Programm. Diese Stunden werden auch als Kursform, also ohne Mitgliedschaft angeboten.
Nach seinem erfolgreichen Engagement als Leistungstrainer führt Wolf Anschütz das Rudern für Menschen mit orthopädischen Handicaps bei der R.V.B. ein. Für die Aktion "Vom Rollstuhl ins Ruderboot" erhält adie Rudervereinigung dann im Jubiläumsjahr 1996 den ersten Preis beim Wettbewerb "Wir sind Hamburg" von der HASPA uns der NDR Hamburg-Welle.

 
 

1996

Das Jahr des Jubiläums "100 Jahre" und der Perspektiven.

 

 


2000


Gründung der Drachenboot-Abteilung "Bille Drachen" im September.

 

 

ab 2001

Entgegen dem allgemeinen Trend steigt die Mitgliederzahl der Ruder-Vereinigung Bille.
    Kein Wunder: 
Auch wesentlich größere Vereine beneiden uns um unseren Fitnessraum,
"Drachenboot" ist und bleibt Trendsportart.
Wir haben das große Glück Trainer zu finden, die mit viel Engagement Ruder-Anfänger, und -wiedereinsteiger für das laufende Training zu begeistern. 
Aktuell sind dies Jan, Christian und  Kai, ab März 2008 zurück aus USA  

 

 

2003

Der Fitnessraum wird erweitert und mit hochmodernen Geräten ausgestattet. 
Die dadurch zu klein gewordene Bootshalle wird durch einen zusätzlichen Neubau aus Eichen- und Lärchenholz ergänzt.

2004


Die Erfolgstory geht weiter: unter tatkräftiger Initiative von Frauke, gründen einige unserer weiblichen Mitglieder das "Team Olympia".
Wir erhalten einen neuen Doppelvierer, Hightech aus Kohlefaser und Kevlar.

2007

Wir feiern unser 111-jähriges Jubiläum und können auch im Jahre 2007 zahlreiche neue Mitglieder begrüßen

2009

Umfangreiche weitere Investitionen, Wärmedämmung und weitere Energiesparmaßnehmen, vor allem aber: 
2 neue Ruderboote, Hightech aus deutscher(!) Produktion, 1 Gig-Doppel-Vierer und ein Renn-Einer

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